Von der Seidenstraße zum Koza Han: Bursas Seidentradition und Webkunst
Das westliche Tor der Seidenstraße: Maulbeerbäume, Seidenraupen, die Karawanserei Koza Han von 1491 und osmanische Seidenstoffe.

Von der Seidenstraße zum Koza Han: Bursas Seidentradition und Webkunst
Die Seidenkreuzung zwischen Orient und Okzident: Bursa
Bursa war im 15. und 16. Jahrhundert der wichtigste Handelsplatz, an dem orientalische Karawanen auf Händler aus Venedig und Genua trafen. Bursa-Seide galt als begehrtestes Luxusgut europäischer Fürstenhöfe.
1. Koza Han (1491): Das Herz des Seidenhandels
Von Sultan Bayezid II. erbaut, besticht der zweistöckige Innenhof des Koza Han durch seine zentrale Moschee und die Teegärten unter Platanen, wo bis heute feine Seidentücher verkauft werden.
2. Die Seidenweberei und das osmanische Textilerbe
Von traditionellen Handwebstühlen bis zu den ersten kaiserlichen Manufakturen prägte die Seidenraupenzucht Generationen von Kunsthandwerkern in Bursa.
Dr. Kemal Altın
Tarih & UNESCO Mirası Danışmanı • Tarih Danışmanı & Yazar
Osmanlı'nın ilk başkenti Bursa'nın sultan külliyeleri, hanlar bölgesi ve tarihi mahalleleri üzerine doktora tezine sahip akademisyen ve araştırmacı yazar.
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